online casino schweiz legal: Tipps zur Vermeidung von Spielsucht 2026
online casino schweiz legal sorgt für Klarheit in einem oft undurchsichtigen Markt. Ohne online casino legal schweiz könnten Spieler leicht die Kontrolle über ihr Spielverhalten verlieren.
Siehe auch:
- Die Grundlagen von online casino legal schweiz einfach erklärt
- Warum ist schweizer online casino legal für die Spielersicherheit wichtig?
- Mit schweizer online casino legal die Spielsucht vermeiden
- Wie Sie mit online casino schweiz legal erfahrungen Ihre Limits setzen
- Bonusbedingungen: Umsatzanforderungen und Einschränkungen verstehen
- Was versteht man unter schweizer online casino legal?
- Einzahlungslimits und Zeitbegrenzungen richtig nutzen
Die Grundlagen von online casino legal schweiz einfach erklärt
["### Rechtliche Grundlagen und das Bundesgesetz über Geldspiele\nIn der Schweiz ist das Glücksspiel streng reguliert. Die rechtliche Grundlage bildet das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS), das am 1. Januar 2019 in Kraft trat. Dieses Gesetz vereinheitlicht die Regulierung für landbasierte Casinos, Online-Casinos, Lotterien und Sportwetten. Es legt fest, dass alle Glücksspiele, bei denen Geld oder geldwerte Vorteile eingesetzt werden, einer Bewilligung durch die zuständigen Behörden bedürfen. Für Casinos ist dies die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK), die dem Eidgenössischen Finanzdepartement unterstellt ist. Die ESBK erteilt Konzessionen für landbasierte Casinos (Typ A mit Roulette und Poker, Typ B ohne diese) und Bewilligungen für Online-Casinos. Nur Betreiber mit einer Schweizer Lizenz dürfen ihre Dienste anbieten. Internationale Anbieter ohne Lizenz sind durch das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) gesperrt. Die Kantone sind für die Regulierung von Lotterien und Sportwetten zuständig, die über die Interkantonale Lotterie- und Wettbewerbskommission (Gespa) koordiniert wird. Diese föderale Struktur stellt sicher, dass alle Glücksspielaktivitäten in der Schweiz den strengen Anforderungen an Spielerschutz, Geldwäschereibekämpfung und Prävention von Spielsucht entsprechen. Das Gesetz sieht klare Strafen für Anbieter ohne Lizenz vor, einschliesslich Geldstrafen und Sperrung von Zahlungsflüssen. Für Spieler bedeutet dies, dass sie nur bei lizenzierten Anbietern spielen sollten, um rechtlich geschützt zu sein und die Sicherheitsmechanismen nutzen zu können. Die Regulierung zielt darauf ab, ein sicheres und transparentes Spielumfeld zu schaffen, in dem Fairness und Verantwortung im Vordergrund stehen. Die ESBK überwacht die Einhaltung der Vorschriften und kann bei Verstössen Lizenzen entziehen. Darüber hinaus müssen lizenzierte Casinos regelmässig Berichte über ihre Aktivitäten einreichen und unterliegen unangemeldeten Kontrollen. Diese Massnahmen gewährleisten, dass die Spieler in der Schweiz vor betrügerischen Praktiken geschützt sind und die Spielbedingungen fair sind. Die rechtliche Entwicklung hat auch dazu geführt, dass die Schweiz international als Vorbild für eine ausgewogene Glücksspielregulierung gilt. Das BGS wurde in den letzten Jahren mehrfach angepasst, um neuen Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Bekämpfung von illegalen Angeboten gerecht zu werden. So wurden die Sperrmassnahmen gegen ausländische Anbieter verschärft und die Zusammenarbeit mit internationalen Regulierungsbehörden verbessert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Schweizer Glücksspielrecht eine klare Trennung zwischen legalem und illegalem Glücksspiel vornimmt und gleichzeitig einen hohen Schutzstandard für Spieler etabliert. Dies ist die Grundlage für alle weiteren Überlegungen zur Lizenzierung und zum verantwortungsvollen Spielen.\n\nErgänzend ist anzumerken, dass das BGS auch spezifische Vorschriften zur sozialen Verantwortung enthält, wie die Pflicht zur Einrichtung von Spielerschutzprogrammen und die Finanzierung der Suchtprävention durch einen Teil der Spielerträge. Die ESBK verlangt von allen lizenzierten Casinos die Implementierung eines umfassenden Spielerschutzsystems, das unter anderem individuelle Limiten für Einzahlungen und Verluste vorsieht. Zudem müssen Casinos eine Hotline für problematisches Spielverhalten anbieten und mit anerkannten Beratungsstellen zusammenarbeiten. Die Wirksamkeit dieser Massnahmen wird regelmässig evaluiert, und die Ergebnisse fliessen in die Weiterentwicklung der Regulierung ein. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die technische Sicherheit: Die ESBK schreibt vor, dass Online-Casinos ihre Server in der Schweiz betreiben müssen, um die Datenhoheit zu gewährleisten. Die Spiele müssen von unabhängigen Prüfstellen wie der Swiss Gambling Testing Authority zertifiziert werden, um Manipulationen auszuschliessen. Die Aufsicht über die technische Integrität erfolgt durch regelmässige Audits, bei denen auch die Zufallsgeneratoren getestet werden. Um die Bekämpfung von Geldwäscherei zu intensivieren, wurden die Meldeschwellen für verdächtige Transaktionen gesenkt und die Identifikationspflichten verschärft. Casinos müssen bei Ein- und Auszahlungen über 1000 Franken eine Identitätsprüfung durchführen und die Daten speichern. Die ESBK arbeitet eng mit dem Bundesamt für Polizei (fedpol) zusammen, um Geldwäschereifälle zu verfolgen. Darüber hinaus hat die Schweiz bilaterale Abkommen mit Nachbarländern geschlossen, um grenzüberschreitende Glücksspielaktivitäten zu überwachen. Das BGS enthält auch Übergangsbestimmungen für bestehende Casinos, die ihre Konzessionen an die neuen Anforderungen anpassen mussten. Die Reform des Glücksspielrechts war von einer intensiven politischen Debatte begleitet, bei der insbesondere die kantonalen Lotteriegesellschaften ihre Stellung verteidigten. Letztlich führte das BGS zu einer Harmonisierung der Regulierung, die sowohl den Bundesinteressen als auch den kantonalen Zuständigkeiten Rechnung trägt. Für die Zukunft sind weitere Anpassungen geplant, etwa im Bereich der virtuellen Währungen, die zunehmend für Einzahlungen genutzt werden. Die ESBK beobachtet diese Entwicklungen genau und wird bei Bedarf neue Richtlinien erlassen. All diese Massnahmen unterstreichen den hohen Stellenwert des Spielerschutzes in der Schweiz und die Beharrlichkeit der Behörden, illegales Glücksspiel zu bekämpfen.\n\n### Lizenzierungsprozess und behördliche Aufsicht\nDie Erteilung einer Casinolizenz in der Schweiz ist ein komplexes und strenges Verfahren. Interessenten müssen einen detaillierten Bewilligungsantrag bei der ESBK einreichen, der unter anderem Informationen über die finanzielle Situation, die fachliche Qualifikation der Verantwortlichen und die geplanten Sicherheits- und Spielerschutzmassnahmen enthält. Die ESBK prüft die Anträge umfassend und führt Hintergrundchecks durch. Es gibt verschiedene Lizenzkategorien: Landbasierte Casinos benötigen eine Konzession des Bundes, die auf 20 Jahre befristet ist und verlängert werden muss. Online-Casinos erhalten eine Bewilligung, die an strenge Auflagen gebunden ist. Dazu gehören die Serverstandorte in der Schweiz, die Nutzung der Sperrtechnologie gegen unerlaubte Anbieter und die Integration von Spielerschutzmassnahmen wie Einzahlungslimits und Selbstausschlussmöglichkeiten. Die Aufsicht durch die ESBK erfolgt kontinuierlich durch Datenanalysen, Vor-Ort-Inspektionen und regelmässige Berichterstattung. Zudem müssen die Casinos einer unabhängigen Prüfung ihrer Systeme durch zugelassene Prüfstellen zustimmen. Die ESBK kann bei Verstössen gegen die Auflagen Sanktionen verhängen, von Verwarnungen über Bussgelder bis hin zum Lizenzentzug. Ein wichtiger Bestandteil der Aufsicht ist auch die Bekämpfung von Geldwäscherei. Casinos sind verpflichtet, Transaktionen über einem bestimmten Betrag zu melden und verdächtige Aktivitäten zu dokumentieren. Die Anforderungen sind im Geldwäschereigesetz (GwG) festgelegt.
Warum ist schweizer online casino legal für die Spielersicherheit wichtig?
Die rechtlichen Grundlagen für Online-Spielbanken in der Schweiz
Das Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS) aus dem Jahr 2019 ist das zentrale Regelwerk für das Glücksspiel in der Schweiz. Es schafft einen klaren Rechtsrahmen, der sowohl landbasierte als auch Online-Spielbanken erfasst. Ziel des Gesetzes ist es, ein sicheres und transparentes Spielumfeld zu gewährleisten, Spielsucht zu verhindern und den Schutz der Spieler in den Vordergrund zu stellen. Nur Anbieter, die über eine Konzession der zuständigen Behörden verfügen, dürfen legal Online-Glücksspiele anbieten. Die Konzessionsvergabe stellt ein Höchstmass an Kontrolle und Aufsicht sicher. Dabei wird streng zwischen Spielbanken (Casinos) und Lotterien unterschieden. Online-Casinos fallen unter die Aufsicht der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK), während Lotterien und Sportwetten durch die interkantonale Lotterie- und Wettkommission (Comlot) reguliert werden. Das Geldspielgesetz verlangt von allen Anbietern umfassende Massnahmen zur Bekämpfung von Geldwäscherei und zur Sicherstellung der Integrität des Spielbetriebs. Die gesetzlichen Anforderungen gelten gleichermassen für inländische und ausländische Betreiber, die in der Schweiz tätig werden möchten. Die Einhaltung der Vorschriften wird durch regelmässige Audits und Kontrollen überprüft. Bei Verstössen drohen hohe Bussen oder der Entzug der Konzession. Dieses strenge Regulierungssystem hat dazu beigetragen, dass Schweizer Online-Spielbanken als besonders vertrauenswürdig gelten. Spieler können sich darauf verlassen, dass die Spiele fair sind und ihre Daten sicher behandelt werden. Zudem sind die Anbieter verpflichtet, klare Informationen zu den Gewinnchancen und den Risiken des Spiels zu veröffentlichen. Das Geldspielgesetz legt auch fest, dass Werbung für Glücksspiele nicht irreführend sein darf und keine Minderjährigen ansprechen darf. Diese umfangreichen Regulierungen machen die Schweiz zu einem Vorreiter in der Glücksspielaufsicht.
Darüber hinaus definiert das Geldspielgesetz spezifische technische Anforderungen an die Spielplattformen, wie etwa die Verwendung von zertifizierten Zufallszahlengeneratoren und die Protokollierung aller Spieltransaktionen. Die Anbieter müssen mindestens fünf Jahre lang alle Daten aufbewahren, um eine lückenlose Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten. Auch die Mindestauszahlungsquoten sind gesetzlich festgelegt: Bei Spielautomaten müssen mindestens 80% der Einsätze als Gewinne an die Spieler zurückfliessen. Für Online-Casinos gelten analoge Vorschriften, die durch regelmässige Tests durch unabhängige Prüfstellen wie die Swiss Federal Institute of Metrology (METAS) überwacht werden. Die rechtlichen Grundlagen sehen zudem ein striktes Werbeverbot für nicht lizenzierte Anbieter vor, das durch eine umfassende Sperrliste von illegalen Glücksspielseiten durchgesetzt wird. Internet-Service-Provider sind verpflichtet, den Zugang zu diesen Seiten zu blockieren. Diese Massnahmen schützen die Spieler vor unseriösen Angeboten und sorgen für einen fairen Wettbewerb unter den lizenzierten Betreibern. Die gesetzlichen Vorgaben erstrecken sich auch auf die Spielerschutzmassnahmen: Jeder Spieler muss vor Spielbeginn ein Einzahlungslimit festlegen können, und es gibt eine obligatorische Selbstausschlussfunktion. Diese Regelungen werden durch die ESBK überwacht und bei Verstössen mit empfindlichen Sanktionen belegt. Die umfassende Regulierung hat dazu geführt, dass die Schweiz im internationalen Vergleich als strengster Glücksspielmarkt gilt, was aber auch das Vertrauen der Spieler in die Legalität der Angebote stärkt.
Die Rolle der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK)
Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) ist die zentrale Aufsichtsbehörde für alle Spielbanken in der Schweiz, einschliesslich der Online-Angebote. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften durch die Konzessionsinhaber zu überwachen. Dazu gehört die Prüfung der Spiele auf Fairness und Zufälligkeit, die Überwachung der Einzahlungs- und Auszahlungsprozesse sowie die Kontrolle der Spielerschutzmassnahmen. Die ESBK hat die Befugnis, bei Verstössen Sanktionen zu verhängen, von Verwarnungen über Bussen bis hin zum Entzug der Konzession. Sie arbeitet eng mit anderen Behörden wie dem Bundesamt für Justiz und den Kantonalen Spielsuchtpräventionsstellen zusammen. Ein wichtiger Schwerpunkt der ESBK ist die Prävention von Spielsucht. Sie verlangt von den Anbietern die Implementierung von Frühwarnsystemen, die auffälliges Spielverhalten erkennen. Zudem müssen alle Online-Spielbanken mit der zentralen Spielersperre verbunden sein, einem nationalen Register, in das sich Spieler selbst oder durch Dritte für eine Sperre eintragen lassen können. Die ESBK führt auch regelmässig anonyme Testkäufe durch, um die Einhaltung der Altersverifikation zu prüfen. Darüber hinaus veröffentlicht die Kommission jährliche Berichte über die Entwicklung des Glücksspielmarkts und die Wirksamkeit der Massnahmen. Für die Spieler bietet die ESBK eine Anlaufstelle für Beschwerden und Fragen. Sie können sich direkt an die Kommission wenden, wenn sie Probleme mit einem lizenzierten Anbieter haben. Die Transparenz der Arbeit der ESBK trägt wesentlich zum Vertrauen in die Regulierung bei. Letztlich stellt die Behörde sicher, dass Spielbanken in der Schweiz nicht nur legal, sondern auch ethisch und verantwortungsvoll betrieben werden.
Die ESBK setzt sich aus fünf unabhängigen Experten zusammen, die vom Bundesrat für eine Amtszeit von vier Jahren ernannt werden. Sie verfügt über ein eigenes Sekretariat mit Fachleuten für Recht, Finanzen, Informatik und Psychologie. Ein besonderes Augenmerk legt die Kommission auf die Bekämpfung der Geldwäscherei: Sie verlangt von den Anbietern umfassende Know-Your-Customer-Verfahren (KYC) und die Meldung verdächtiger Transaktionen an die Money Laundering Reporting Office Switzerland (MROS). Die ESBK führt regelmässig Vor-Ort-Kontrollen bei den physischen Standorten der Spielbanken durch, aber auch Remote-Audits der Online-Plattformen. Dabei werden unter anderem die Serverprotokolle, die Auszahlungslogik und die Sicherheitszertifikate überprüft. Die Anbieter müssen zudem eine jährliche Gebühr an die ESBK entrichten, die je nach Umsatz gestaffelt ist und zur Finanzierung der Aufsicht dient. Seit Einführung des Geldspielgesetzes hat die ESBK bereits mehrere Verfahren wegen Verstössen gegen die Werberichtlinien eingeleitet, die zu Bussen im sechsstelligen Bereich führten. Auch die Sperrliste illegaler Anbieter wird kontinuierlich erweitert, basierend auf Meldungen von Spielern und eigenen Ermittlungen. Die ESBK bietet ein spezielles Meldeformular für Spieler, um verdächtige Aktivitäten zu melden. Diese enge Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit erhöht die Effektivität der Regulierung. Darüber hinaus fördert die ESBK die Forschung zur Spielsucht und unterstützt Präventionsprogramme auf kantonaler und nationaler Ebene.
Lizenzierungsprozess und Voraussetzungen für Anbieter
Der Prozess zur Erlangung einer Konzession für eine Online-Spielbank in der Schweiz ist aufwändig und streng. Bewerber müssen umfangreiche Unterlagen einreichen, die ihre finanzielle Solidität, die fachliche Qualifikation der Geschäftsleitung und die technische Zuverlässigkeit der Spielplattform belegen. Ein zentrales Element ist das Sicherheitskonzept, das den Schutz vor Cyberangriffen, Datenmissbrauch und Manipulationen gewährleisten muss. Die technische Infrastruktur muss in der Schweiz oder in einem Land mit gleichwertigem Datenschutzstandort betrieben werden, und sämtliche Server müssen physisch in der Schweiz stehen.
Mit schweizer online casino legal die Spielsucht vermeiden
Instrumente zur Selbstkontrolle und Einzahlungslimits
Im Schweizer Glücksspielmarkt bieten lizenzierte Anbieter gemäss dem Geldspielgesetz (GSpG) eine Reihe von Werkzeugen an, die Spieler dabei unterstützen, ihr Spielverhalten bewusst zu steuern. Zu den wichtigsten Instrumenten gehören Einzahlungslimits, die täglich, wöchentlich oder monatlich festgelegt werden können. Diese Limits lassen sich in der Regel direkt im Spielerkonto einrichten und verhindern, dass ein Spieler mehr Geld einzahlt, als er sich vorgenommen hat. Darüber hinaus stehen Verlustlimits sowie Einsatzlimits zur Verfügung, die sicherstellen, dass die Spieleinsätze in einem vorher festgelegten Rahmen bleiben. Ein weiteres nützliches Werkzeug sind Sitzungslimits, die nach einer bestimmten Spielzeit eine automatische Unterbrechung erzwingen. Die Schweizer Spielbanken sind gesetzlich verpflichtet, diese Kontrollmöglichkeiten anzubieten und die Spieler aktiv darüber zu informieren. Besonders wichtig ist, dass diese Limits jederzeit angepasst werden können – allerdings in der Regel nur nach unten, um impulsive Entscheidungen zu vermeiden. Eine Senkung der Limits tritt sofort in Kraft, während eine Erhöhung oft erst nach einer Bedenkzeit von mehreren Tagen wirksam wird. Diese Mechanik schützt vor spontanen Überschreitungen und gibt den Spielern Zeit, über ihre Entscheidungen nachzudenken. Auch die Möglichkeit, sich selbst für eine bestimmte Dauer vom Spiel auszuschliessen, ist integraler Bestandteil des verantwortungsvollen Spielens. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) überwacht die Einhaltung dieser Vorgaben und stellt sicher, dass alle lizenzierten Casinos diese Instrumente in ihrer ganzen Breite anbieten. Spieler sollten sich regelmässig mit den verfügbaren Einstellungen vertraut machen und diese proaktiv nutzen, um die Kontrolle über ihr Spielverhalten zu behalten. Denn die Verantwortung liegt bei jedem selbst, doch das Gesetz schafft den Rahmen, um diese Eigenverantwortung zu unterstützen.
Selbstausschluss und Spielersperren
Ein zentrales Element des Spielerschutzes in der Schweiz ist die Möglichkeit des Selbstausschlusses. Dieser kann sowohl für ein einzelnes Online-Casino als auch für alle lizenzierten Schweizer Spielbanken gleichzeitig gelten. Das sogenannte „Sperrsystem“ wird durch die ESBK zentral verwaltet – wer sich einmal eintragen lässt, wird umgehend für eine Mindestdauer von einem Jahr von allen legalen Spielangeboten im Land ausgeschlossen. Der Selbstausschluss kann nicht vorzeitig aufgehoben werden; erst nach Ablauf der Sperrfrist ist eine Wiederzulassung möglich, die jedoch eine schriftliche Erklärung und eine erneute Prüfung durch die Behörde erfordert. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit einer Fremdsperre: Angehörige oder Dritte können bei der ESBK einen Antrag stellen, wenn sie den Verdacht haben, dass eine Person ein problematisches Spielverhalten zeigt. Die Behörde prüft solche Anträge und kann gegebenenfalls eine Sperre verhängen. Wichtig zu wissen: Eine Spielersperre gilt nicht nur für Online-Casinos, sondern auch für landbasierte Spielbanken und Spielhallen in der Schweiz. Sie erstreckt sich zudem auf sämtliche Glücksspielformen, die der Konzession unterliegen, also auch Sportwetten und Online-Poker. Der Selbstausschluss ist ein starkes Signal der Eigenverantwortung und wird von den Behörden aktiv beworben. Auf den Webseiten der lizenzierten Anbieter finden sich klare Hinweise, wie der Ausschluss beantragt werden kann. Auch nach Ablauf der Sperre bleibt ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Spielen zentral – viele Rückspülprogramme bieten danach eine schrittweise Wiederaufnahme mit verstärkten Kontrollen an. Die Daten der Gesperrten werden datenschutzkonform verarbeitet und sind nur für die zuständigen Stellen einsehbar. Spieler sollten sich bewusst sein, dass ein Selbstausschluss nicht rückgängig gemacht werden kann und eine ernsthafte Massnahme darstellt. Dennoch ist er für viele Menschen der erste Schritt, um ihr Spielverhalten zu reflektieren und Hilfe zu suchen.
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Unterstützungsangebote und Beratungsstellen
Neben den technischen Kontrollwerkzeugen ist ein breites Netz an Unterstützungsangeboten für Spieler und ihre Angehörigen in der Schweiz verfügbar. Die wichtigste Anlaufstelle ist die Fachstelle für Spielsuchtprävention (SOS-Spielsucht), die unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 000 440 erreichbar ist. Dort erhalten Betroffene eine erste Einschätzung und werden an regionale Beratungsstellen weitervermittelt. Auch die Kantonalen Suchthilfestellen bieten spezialisierte Beratung für Glücksspielprobleme an – diese sind in der Regel kostenlos und anonym. Ein besonders niederschwelliges Angebot ist die Online-Beratung, die es ermöglicht, rund um die Uhr per Chat oder E-Mail Kontakt aufzunehmen. Für Menschen mit schweren Spielproblemen gibt es in der Schweiz zudem stationäre Therapiemöglichkeiten, die von der Krankenkasse finanziert werden. Die ESBK selbst betreibt eine Informationsplattform, auf der Spieler ihre Ausgaben und Spielzeiten einsehen können – eine wertvolle Hilfestellung für die Selbstreflexion.
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Was versteht man unter schweizer online casino legal?
Wer reguliert das Glücksspiel in der Schweiz?
Die Regulierung erfolgt durch die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) und die Kantone. Online-Glücksspiele sind nur mit einer Konzession der ESBK oder einer kantonalen Bewilligung erlaubt.
Was ist eine gültige Glücksspiellizenz?
Eine gültige Lizenz wird von der ESBK oder einer kantonalen Behörde ausgestellt. Sie erkennen sie am offiziellen Siegel und an der Nennung der ESBK — Eidgenössische Spielbankenkommission-Nummer auf der Website des Anbieters.
Welche Massnahmen gibt es für verantwortungsvolles Spielen?
Betreiber müssen Tools wie Einzahlungslimits, Verlustlimits und Zeitlimits anbieten. Diese können im Spielerkonto individuell eingestellt werden, um das Spielverhalten zu kontrollieren.
Wie funktioniert der Selbstausschluss?
Spieler können sich über die Website des Anbieters oder bei der ESBK für eine Sperre eintragen. Der Selbstausschluss gilt für alle lizenzierten Casinos und kann für einen bestimmten Zeitraum oder dauerhaft beantragt werden.
Welche Tools helfen Spielern, ihr Spielverhalten zu kontrollieren?
Zu den Tools gehören Echtzeit-Kontrollen, Selbsttests, Realitätschecks sowie Zugriff auf Beratungsstellen wie die SGG. Zudem können Spieler überall Online-Casino-Plattformen ihre Einzahlungen mit einem CHF12-Limit begrenzen.
Einzahlungslimits und Zeitbegrenzungen richtig nutzen
Glücksspiel ist nur für Erwachsene ab 18 Jahren. In der Schweiz wird das Glücksspiel von der zuständigen Aufsichtsbehörde reguliert. Nutzen Sie die angebotenen Selbstauschlussmöglichkeiten bei den Anbietern. Bei Problemen hilft eine lokale Beratungsstelle weiter. Setzen Sie sich persönliche Zeit- und Geldlimits und spielen Sie nur zum Vergnügen – nie, um Verluste auszugleichen. Casinospiele sind Unterhaltung, kein Weg, Geld zu verdienen.
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